Servietten bedrucken

Servietten bedrucken

Man kann in unterschiedlichen Druck-Verfahren Servietten bedrucken lassen. Die Unterschiede liegen je nach der Produktionsmenge in Qualität und Preis, denn unterschiedliche Druckverfahren haben gewisse Vor- und Nachteile beim Bedrucken von Servietten.

Es ist z.B. nicht wirklich rentabel einige hundert Servietten im Flexodruck zu bedrucken, denn die Einrichtungskosten für dieses Druckverfahren sind einfach zu hoch. Bei kleineren Auflagen bereits ab ca. 100 Stück bis max. 10.000 Stück bietet sich der Digitaldruck für bedruckte Servietten wunderbar an.

Flexodruck bietet sich erst ab ca. 10.000 Servietten an, hat jedoch gegenüber Digitaldruck gewisse Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen im Preis, denn eine höhere Auflage der Servietten im Flexodruck ist viel günstiger als im Digitaldruck. Ab ca. 2.500 Stück sind die Servietten im Digitaldruck sogar teurer als Servietten bedruckt im Flexodruck. Es gibt jedoch deutliche Unterschiede in Druckqualität, Anzahl der Druckfarben und auch Lieferzeit.

Beratung und Bestellung der individuell bedruckten Servietten: 040 / 38 63 12 40 oder bestellen Sie bedruckte Servietten direkt im Online-Shop.

Servietten bedrucken im Flexodruck

Servietten bedrucken im Flexodruck

Die Vorteile der im Flexodruck bedrucken Servietten liegen definitiv in der Motivgröße und im Preis. Im Flexodruck lassen sich Servietten fast Flächendeckend bedrucken und mit speziellen Vorrichtungen kann man sogar ganz randlos die Servietten bedrucken.

Es entsteht beim Bedrucken von Servietten im Flexodruck kein eingeprägter Druckrand, wie es im Digitaldruck leider der Fall ist, denn in diesem Verfahren werden die Servietten bereits fertig gefaltet bedruckt und das weiche Tissue-Papier gibt einwenig nach.

Die Preise im Gegenzug zu dem Digitaldruck unterscheiden sich enorm, wenn es eine größere Auflage der Servietten ist. Ab 10.000 Stück sinkt der Stückpreis sehr deutlich.

Im Flexodruck lassen sich Servietten 1- bis 6-farbig mit Volltonfarben bedrucken. Der Druck erfolgt nach Pantone U (uncoated, ungestrichen) erfolgen, daher ist eine Verwendung der exakten Firmenfarben möglich im gegensatz zu dem Digitaldruck, wo die Farben nach CMYK gemischt werden.

Auch ein CMYK-Druck ist im Flexodruck bedingt möglich, es entsteht jedoch eine grobe Rasterung im Vergleich zu dem Digitaldruck.

Die Nachteile der Servietten im Flexodruck liegen in erster Linie in der Farbwiedergabe. Es ist keine vollständige Farbedeckung möglich und die Farben erscheinen auf den Servietten etwas blasser als im Digitaldruck. An einigen Stellen sind die Farben etwas kräftiger zu sehen und die Konturen sind manchmal etwas unscharf im Gegensatz zu im Digital-Druck bedruckten Servietten.

Ein weiterer Nachteil ist keine passgenaue Farbüberlagerung, weil die Druckfarben im Flexodruck nacheinander auf die Servietten gedruckt werden. Somit kommt es je nach Motiv zu Blitzern und unerwünschten Farbüberlagerungen, wenn zwei Farben im Motiv ganz nah an einander stehen.

Noch ein Nachteil sind die längeren Produktionszeiten, diese liegen bei ca. 3 – 6 Wochen je nach Auslastung der Produktion. Im Digitaldruck dagegen können die Servietten bereits in ca. 48 Stunden bedruckt und verschickt werden.

Vor- und Nachteile für Servietten bedruckt im Flexodruck

Bevor man auf den Felxodruck ganz verzichtet aufgrund von Qualitätseinbußen, sollte man bedenken, dass die Servietten im Grunde genommen Wegwerfprodukte sind. Sie werden nur für kurzen Augenblick gebraucht. Man hat nicht wirklich Zeit, um die Qualität des Motives auf den bedruckten Servietten wirklich zu begutachten.

Vorteile für bedrucken von Servietten im Flexodruck

Nachteile für im Flexodruck bedruckte Servietten

Servietten bedrucken im Digitaldruck

Servietten bedrucken im Digitaldruck

Bis ca. 10.000 Stück lassen sich Servietten noch im Digitaldruck bedrucken danach wird der Stückpreis leider zu teuer. Die Ergebnisse sind im Gegensatz zu Flexodruck wirklich brillant, denn es ist ein vollfarbiger Druck der Servietten möglich. Es ist also möglich eine Serviette mit fotorealistischen Motiven zu bedrucken.

Dies bedeutet, dass die Servietten mit einem vierfarbigen CMYK-Motiv problemlos bedruckt werden können. Die Farben werden in einem Arbeitsschritt auf die Servietten aufgetragen und es kommt nicht zu unerwünschten Passungenauigkeiten bei den einzelnen Farben.

Es gibt jedoch gewisse Einschränkungen bei den Servietten im Digitaldruck, die man unbedingt beachten soll, wenn man Servietten bedrucken möchte. Vor allem in der Motivgröße lässt der Digitaldruck einige Wünsche offen, denn bei einer Fläche von 5 x 4 cm auf der Serviette, kann man sich nicht wirklich austoben. Gegen Aufpreis lassen sich auch größere Motive auf Servietten drucken, jedoch steigt dann der Stückpreis.

Pro und Contra für Servietten bedruckt im Digitaldruck

Die Vorteile der Servietten im Digitaldruck zu bedrucken liegen definitiv in der Farbwiedergabe des Motivs. Das Motiv kann beliebige Farben und Farbverläufe beinhalten und wird problemlos auf die Servietten gedruckt. Es ist also möglich auch ein richtges Foto auf die Servietten zu drucken.

Ein weiterer Vorteil von Servietten im Digitaldruck ist, dass es keine Blitzer oder unerwünschte Farbüberlagerungen entstehen, denn das Motiv wird in einem Schritt direkt auf die Serviette übertragen.

Nachteile der Servietten im Digitaldruck liegen unter anderem im Preis. Es lohnt sich nicht wirklich die Servietten in größeren Auflagen mit diesem Druckverfahren zu bedrucken.

Ein weiterer Nachteil ist der Prägerand der bei der Motivübertragung entsteht, weil die Servietten im Digitaldruck bereits fertig gefaltet bedruckt werden.

Noch ein Nachteil ist die Motivgröße, die im Gegensatz zu Flexodruck für manch einen zu klein ist. Bei der Wahl der Druckfläche sollte man jedoch beachten, dass die Serviette an sich schon relativ klein und sehr hell ist. Jedes Motiv in der kleinstmöglichen Größe auf der Serviette würde sofort ins Auge springen.

Die Servietten im Digitaldruck kann man leider nicht am Prägerand bedrucken, weil die Farbe an den eingeprägten Stellen nicht haftet.

Vorteile für Digitaldruck bei den Servietten

Nachteile für Digitaldruck bei den Servietten

Serviettengrößen bei Flexo- und Digitaldruck

Ob Flexo- oder Digitaldruck, es gibt kaum Unterschiede was die Serviettengröße angeht.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Servietten nicht nur in der Größe und Stärke, sondern auch in ihrer Falzart. Es gibt drei Größen, die sich etabliert haben. Sie Standardgröße ist 33x33 cm, wobei zu beachten ist, dass es sich um eine offene Formatangabe für die Serviette handelt. Eine im 1/4-falz gefaltete Serviette ist 16,5 x 16,5 cm groß bzw. im 1/8 ist sie 16,5 x 8,25 cm groß.

Die kleinere Variante der Servietten nennt man Cocktailservietten und diese sind ca. 24 x 24 cm groß, es gibt auch Varianten mit 25 x 25 cm. Im gefalteten Zustand ist die Serviette dann ca. 12 x 12 cm groß. Eine Cocktailserviette im 1/8-falz gibt es nicht. Noch größere Servietten gibt es 40 x 40 cm groß oder auch 48 x 48 cm.

Unabhängig von Ihrer Größe Servietten bedrucken lassen sich mit den beiden Druckverfahren.

Die größten Unterschiede der Servietten liegen in der Stärke bzw. in der Anzahl der einzelnen Papierschichten oder auch Lagen genannt. Für den Digitaldruck werden nur hochwertige Servietten aus einem 3-lagigem Premium-Tussue oder 1-lagigem Airlaid verwendet.

Im Flexodruck kann man die Serviettenstärke bestimmen und dadurch auch den Preis steuern. Somit lassen sich mit diesem Druckverfahren 1-lagige, 2-lagige und 3-lagige Servietten bedrucken.

Vlies Servietten bedrucken

Vliesstoff oder auch kurz Vlies genannt ist ein textiles Flächengebilde aus einzelnen Fasern. Ein Vlies besteht aus lose zusammenliegenden Fasern, welche noch nicht miteinander verbunden sind.

Die Festigkeit eines Vlieses beruht nur auf der fasereigenen Haftung, kann aber durch Aufarbeitung beeinflusst werden. Damit man das Vlies verarbeiten und benutzen kann, muss es verfestigt werden, wofür verschiedene Methoden angewandt werden können. Erst ein verfestigtes Vlies ist als Vliesstoff zu bezeichnen. In der Umgangssprache wird dieser Unterschied nicht gemacht.

Airlaid Servietten bedrucken

Airlaid ist ein spezieller Vliesstoff aus Zellstoff und Polyolefinfasern, in das ein Mikrosuperabsorger integriert ist. Die Anwendung findet in der Gastronomie z. B. für Servietten und Tischtücher, sowie in der Medizin bei Inkontinenz und Saugmaterialien statt.

Die stoffähnlichen Servietten aus Airlaid werden aus einem luftdurchlässigen Gewebe (Airlaid) gefertigt. Es sind besonders hochwertige Serviette für den gehobenen Anspruch.

Diese Servietten sind besonders reißfest, extrem saugstark und somit die exzellente Alternative zur einen Textilserviette. Airlaid Serviette kann bis zu sechsfaches an Eigengewicht aufsaugen.

Tissue Servietten

Tissue oder auch Tissuepapier genannt ist ein sehr saugfähiges Hygienepapier aus Zellstoff. Diese mehrlagige Papierart wird meistens für Papiertaschentücher oder Papierservietten verwendet.

Tissue-Papier für Servietten wird auf speziellen Papiermaschinen gefertigt. Hierbei handelt es sich um einen Krepp-Zylinder, der von zwei Trockenhauben umschlossen wird und nicht wie bei herkömmlichen Papiermaschinen um mehrere Trockenzylinder. In dem Zylinder wird das Papier in hundertstel Sekunden bei ca 460° C getrocknet.

Die Grammatur von Tissue liegt normalerweise bei ca. 15 bis 30 g/m², kann jedoch auch geringere Werte bis zu 5 g/m² erreichen. Hierbei ist zu beachten ist, dass die Bestimmung der Grammatur von Tissue ist wegen der gekreppten Oberfläche nicht sehr einfach ist.

Motivgröße bei den Servietten bedruckt im Digitaldruck

Wenn Sie Servietten im Digitaldruck bedrucken lassen, dann sollten Sie auf die Motivgröße achten, denn je kleiner das Motiv, desto günstiger ist der Druck. Der Preis für den Serviettendruck ist also im Digitaldruck unter anderem von der Motivgröße abhängig.

Die kleinste Fläche, die man bei den Servietten bedrucken kann ist 5 x 4 cm. Dabei ist es unabhängig, ob das Motiv quer oder hoch auf der Serviette platziert wird.

Die maximale Druckfläche bei Servietten im Digitaldruck ist 12 x 12 cm groß und reicht schon für einiges Mehr. Da die Servietten im Digitaldruck gefaltet bedruckt werden, ist der Prägerand nicht für den Druck geeignet. Außerdem sollte man auch auf die Serviettengröße achten, denn eine Serviette in der Größe 33x33 cm im Achtelfalz lässt sich mit einem 7 x 12 cm großen Motiv bedrucken.

Falzarten bei den bedruckten Servietten

Es gibt grundsätzlich zwei Falzarten für die Servietten – Viertel- und Achtelfalz. Der Viertelfalz ist eher die Standardvariante für die Servietten. Der Achtelfalz trifft man seltener, jedoch hat auch er sich schnell verbreitet, weil er etwas edeler aussieht, als die Standardvariante.

Der Achtelfalz findet seine Anwendung bei den zwei größeren Formaten der Servietten – bei 33x33 cm und 40x40 cm.

Die Cocktailservietten erhält man nur im Viertelfalz, weil sie relativ klein sind.

Cocktailservietten bedrucken

Als Cocktailservietten bezeichnet man das kleinere Format der Servietten – etwa 24 x 24 cm bzw. 25 x 25 cm. Die Cocktailservietten erhält man nur im Viertelfalz. Die maximale Druckfläche im Digitaldruck ist hierbei ca. 7 x 7,5 cm. Da die Cocktailservietten ziemlich klein sind, finden sie Ihre Anwendung im Finger-Food-Bereich.

Serviettendruckerei

Unsere Serviettendruckerei bietet zwei unterschiedliche Druckverfahren für das Bedrucken von Servietten an. Wir bedrucken die Servietten im Digital- oder Flexodruck je nach Kundenwunsch oder Auflagenhöhe. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie Fragen zu Serviettendruck haben, wir beraten Sie gern.

Besuchen Sie unseren Werbeartikel-Shop für Event-, Promotion-, Gastronomie- und Messebedarf oder gleich die Kategorie Servietten bedrucken.

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